Motivation

Ein wichtiges Mittel der Personalführung ist die Motivation der Mitarbeiter. Die primäre Aufgabe der Motivation ist das Anstoßuml;en zum Nachdenken, wie ein Ziel erreicht werden kann. Und damit verbunden das Auslösen einer Aktivität zum Erreichen dieses Zieles. Damit kann durch die Motivation die Richtung, Intensität und Dauer des Handelns beeinflusst werden. Neben des persönlichen Wollens wirken auf das Handeln die Situation, das individuelle Können und soziale Regeln bzw. Normen ein. Folgende Abbildung verdeutlicht dies.

Wirken-auf-das-handeln in Motivation

Das persönliche Wollen umfasst die Dinge, die der Mitarbeiter anstrebt und die ihm wichtig sind. Bedürfnisse, die der Mitarbeiter nicht befriedigt sieht, werden zu einem Motiv, welches er erreichen will. Dieses Motiv bestimmt sein Handeln mit. Es gibt Motive, die nur minimal vorhanden sind. Es besteht eine Handlungsbereitschaft die Motiv zu erreichen, die aber nicht vom Mitarbeiter aktiv vefolgt wird. Mit Anreizen kann durch die Motivation diese Bereitschaft indirekt beeinflusst und somit das persönliche Wollen geändert werden. Die Beeinflussung dieses Willens stellt einen schmalen Grat dar, weil die Manipulation diesem nahe liegt.

Motivationsformen

Es existieren verschiedene Arten von Motivationen. Auf der folgenden Seite werden diese Motivationsformen erläutert.

Primäre Motivation

Die primären Motive sind die angeborenen Bedürfnisse, die fär das Überleben des Menschen wichtig sind. Sie erhalten das physiologische Gleichgewicht aufrecht. Zu den primären Motiven zählen u.a. Durst, Hunger und der Sinn nach Schmerzvermeidung.

Sekundäre Motivation

Die sekundären bzw. erworbenen Motive setzen auf die Primären auf. Durch die Sozialisation des Menschen werden diese erworben und erlernt. Dazu gehören u.a. das Bedürfnis nach Sicherheit und Anerkennung, sowie das Kontaktbedürfnis zu anderen Menschen.

Intrinsische Motivation

Die intrinsische Motivation wird durch innere Faktoren, wie Spaß an einer Aufgabe hervorgerufen. Bei der intrinsischen Arbeitsmotivation werden der Sinn und die Eigenständigkeit des Arbeiters bei einer Aufgabe entscheidend. Sieht ein Arbeiter die Sinnhaftigkeit des Zieles, so ist er dadurch innerlich motiviert. Es geht also um die Sache selbst.

Extrinsische Motivation

Im Gegensatz zur intrinsischen Motivation sind bei der Extrinsischen äußere Faktoren wichtig. Beispielsweise sind Belohnungen und Anerkennung zu nennen, die durch die Erreichung des Zieles erhalten werden können. Die drei Komponenten Entlohnung, soziale Kontakte und die Chance auf Weiterentwicklung des Individuums sind dabei bedeutend. Eine Beförderung wäre ein Beispiel für die individuelle Weiterentwicklung.

Unbewusste Motivation

Die Annahme, dass wir all unser Handeln bewusst wissen, ist falsch. Nicht alle Entscheidungen werden rational getroffen. Beispielsweise werden Handlungen ausgeführt, die einem selber schaden. Rauchen und übermäßig Alkohol trinken sind exemplarisch dafür. Siegmund Freud war der Meinung, dass dafür unbewusste Motive die Handlungsursache sind. Er war weiter davon überzeugt, dass ein Großteil des menschlichen Handelns von den unbewussten Motiven beeinflusst wird. Diese Motive entwickeln sich im Kindesalter und bleiben dem Erwachsenen verborgen.

Bewusste Motivation

Im Gegensatz zu den unbewussten Motiven ist bei den bewussten Motiven bekannt warum eine Handlung ausgeführt wird und welches Ziel damit erreicht werden soll.

Leistungsmotivation

In der modernen Gesellschaft ist das Leistungsmotiv ein wichtiges Ziel, welches diese in der Gesamtheit anstrebt. Bereits als Kind lernt der Mensch nach Leistung zu streben. Seine Fähigkeiten in ihm wichtigen Tätigkeiten zu steigern wird dabei bereits ausgeprägt. Die Leistungen die er dabei erbringt konkurrieren mit denen anderer. Bei diesem “Wettbewerb” ist es das Ziel andere zu übertreffen. Bei Erfolg wird das Selbstwertgefühl gesteigert. Die sportliche Betätigung ist dafür ein ideales Beispiel. Neben der Hoffnung auf Erfolg besteht aber auch die Angst vor Misserfolg, welches den Menschen ebenso beeinflusst.