Mitarbeiterbeurteilung

Es liegt in der Natur des menschlichen Wesens und der vorhandenen Leistungsgesellschaft, dass in vielen Situationen Beurteilungen gemacht werden. Sei es in der Schule oder beim Sport. Jeder Mensch beurteilt in einem Gespräch bewusst oder unbewusst das Gesagte des Gegenübers. Auch die Selbsteinschätzung und Beurteilung macht jeder Mensch ständig. Ebenso wie im privaten Leben ist es in einem Unternehmen, für einen Vorgesetzten wichtig, die Mitarbeiter zu beurteilen. Die Mitarbeiterbeurteilung befasst sich dabei mit den persönlichen Fähigkeiten, den Arbeitsleistungen und mit der Art und Weise, wie sich der Mitarbeiter in die betriebliche Gemeinschaft einfügt. Die systematische Mitarbeiterbeurteilung ist ein standardisiertes Verfahren, welches die Führungskräfte veranlasst, ihre Mitarbeiter regelmäßig und nach vorgegebenen Kriterien zu beurteilen. Bei dem richtigen Einsatz der Beurteilung, wird diese zur wichtigsten Informationsgrundlage für eine Mitarbeiteranalyse. Eine solche Analyse zeigt das Mitarbeiterpotential im Betrieb auf.

Die Mitarbeiterbeurteilung liefert eine Übersicht über die fachlichen Kenntnisse und persönliche Fähigkeiten des Mitarbeiters, und ermöglicht so eine Überprüfung des Mitarbeiters, ob er den Anforderungen seines Arbeitsplatzes gerecht wird. Dabei stellt die Mitarbeiterbeurteilung für die Führungskraft eine Orientierungshilfe in der Personalführung dar. Der Mitarbeiter kann durch die Beurteilung motiviert werden und so eine Leistungssteigerung erfahren. Allerdings bürgt die Beurteilung auch Gefahren. Setzt man sie falsch ein, bzw. versteht der Untergebene den Einsatz falsch, so kann es zu einer Frustration führen. Das führt direkt zu einem Schaden des Unternehmens. Es gilt also die Art und Weise des Einsatzes mit Bedacht zu durchdenken, um dem Unternehmen zu nutzen und nicht zu schaden. Die systematische Mitarbeiterbeurteilung ersetzt die subjektive Einschätzung der Mitarbeiter durch objektivere Beurteilungsprozesse.